Musik- und Gesangverein Dahenfeld e.V.

Saisonauftakt in Neckarsulm gelungen

2014

Von wegen schlechtes Wetter, wie in der Vorhersage Tage vorher prognostiziert. Einen schönen sonnigen Frühlingsabend verlebten die  Neckarsulmer mit den Dahenfelder Musikanten, auf dem Neckarsulmer Marktplatz beim Weindorf des Weinbauvereins. Seit Kachelmann nicht mehr vorhersagt, scheint das nicht mehr zu stimmen, was die "Wetterfrösche" von sich geben. Werner Körner hatte im Jahr zuvor die Ost-West Ausrichtung der Bierbänke kritisiert und konnte zu Beginn die ideale Nord-Süd Orientierung offiziell feststellen. "Neckarsulmer nahmen einen Tipp eines DOHFELDERS an", diesen gesellschaftlichen Quantensprung, durften die vielen anwesenden Dorfbewohner demütig erleben. Auch die Weine haben nichts mehr mit den früheren, von stolzen Neckarsulmern erzeugten "einfachen Tröpfle" zu tun. So präsentierte das Weingut Bauer einen Sauvignon Blanc, der begeisterte und auch andere Anbieter brachten tolle Weine zum Ausschank. Überblendet von Audi und einer finanziell üppig gesegneten Verwaltung, hat sich wohl fast unbemerkt eine phantasiereiche Neckarsulmer Wengertergeneration entwickelt. Dazu passend unterhielten die Dahenfelder mit flotter Musik. Schöner Auftritt, bei einen netten Publikum in einer aufstrebenden Weinbaugemeinde.



Für Musikalische Weinprobe noch Karten zu haben

2015

€ 24,50 Eintritt, das ist der mit Abstand höchste Betrag, der vermutlich jemals für ein Chorkonzert im Landkreis Heilbronn verlangt wurde. Der Vorverkauf für das Konzert mit Weinverkostung lief für Dahenfelder Verhältnisse dementsprechend moderat an. Über die Hälfte der Karten sind allerdings abgesetzt, für den Rest müssen wir in ungewohnter Weise werben bzw. überzeugen. "Klar bekommen wir voll", verlauten die daChor Sänger/innen unisono. Vom Preis/Leistungsverhältnis sind alle überzeugt. Michaela Metztger präsentiert beispielsweise einen Lemberger Merlot vom Weingut Willy oder einen Petit Pigeon von Drautz Able. Der Chor wird irgendwann auch wieder ein "Rambazampa - Konzert" machen, aber bei dieser Veranstaltung wollen die Sängerinnen und Sänger ihre musikalische Klasse in einem anspruchsvollem Ambiente zeigen. "daChor" traut sich etwas zu, belohnen Sie diesen Mut mit Ihrem Besuch.

Offiziell heisst es (Quelle: FB Sabine Zimmermann): Wein & Gesang .. wir lieben es. A capella Chormusik mit erlesenen Weinen verbunden ergibt eine genussvolle, harmonisch sinnliche Melange. VVK ab 4.5.2015 (Papier Chardon, NSU und Rathaus Dahenfeld) Eintritt inkl. Begrüßungsgetränk, Wein (6 Sorten), Wasser und Snacks 24,50 €

Die Verwaltungsstelle Dahenfeld (historisches Rathaus) befindet sich in der Kreusstrasse 4. Montags bis freitags ist von 9:00 bis 12:00 Uhr geöffnet. Mittwochs zusätzlich zwischen 17:00 und 19:00 Uhr.

Die Buchhandlung Chardon befindet sich in der Neckarsulmer Marktstrasse 9. Man findet den Laden etwa in der Mitte zwischen Rathaus und Paulus. Öffnungszeiten: Mo. - Fr. 9:00 - 18:00 Uhr Sa. 9:00 - 13:00 Uhr

Presseveröffentlichung Neckarsulmer Journal vom 1.5.15


Der "Festlesfluch"

2014

Die Vereinssatzung kennt in gut funktionierenden württemberger Vereinen niemand. Vereinsziele ergeben sich oft aus dem Namen, der Tradition und der jahrelangen Übung. Die Definition einer Vision und Mission, wie es in den USA üblich ist, findet in deutschen Vereinen selten statt. Sinnvoll wäre es allemal, denn ab dem Zeitpunkt wenn in der "Kerscheboch" die Bäume blühen (Bild), sind beim MGV nur noch Festlesthemen aktuell. Wir werden schlagartig zum Musik - Gesang und Festlesverein. Strategische Diskussionen erliegen in dieser Zeit der Vorfreude auf die Bewirtung und Gestaltung unserer Veranstaltungen. Der Winter blieb dieses Jahr ungenutzt zur Lösung elementarer Fragen. Geschafft haben wir dennoch genug und auch vieles zum Erfolg geführt. Latent wachsen Probleme heran, die ihre Ursache im demografischen Wandel haben. Wir können die Blaskapelle nicht mehr vom eigenen Nachwuchs entwickeln und brauchen hier Lösungen. Langfristig zurück zur Dorfkapelle oder nochmals eine Schippe drauf, das muss entschieden und geplant werden. Projektbezogene Angebote ohne Vereinsbindung und Regelmäßigkeit, darüber sollten wir uns mal wieder Gedanken machen. Mit "daChor" haben wir das beste Beispiel, dass so etwas ein großer Erfolg werden kann. Aber jetzt freuen wir uns erst mal auf Giggerle, Bier, Wurst, Viertele, Hühnertänze,  Gespräche im Kurzarmshirt, Bierzeltgarnituren, Sonne und Blasmusik ohne Ende.


"Ohne Weibsleit gehts net"

2014

Ob es die in DOHFELD allgegenwärtige latente Gottesfurcht ist oder ob wir einfach gute Menschen sind, egal wie - wir begleiten die katholische Kirchengemeinde gerne durch das Kirchenjahr. Großes Interesse der Kommunikanten an unseren Chorälen dürfen wir traditionell nicht erwarten. Wir spielen, weil dieser Tag etwas besonders für die Kinder symbolisieren soll. Irgendwie werden sie das schon registrieren. Für die elegant gekleideten Eltern und die mit Kameras behängten Verwandten, ist dieser Auftritt nur in zweiter Linie gedacht. Gegenüber früher, hat sich die Anzahl der anwesenden Musiker reduziert. Bei solchen Auftritten kommen etwa 6 bis 15 Musiker, vor 20 Jahren waren wir immer über 25 Bläser. Einen zahlenmäßigen Gleichstand zwischen Frauen und Männern bei Auftritten, ist zwischenzeitlich auch die Regel. "Ohne Weibsleit geht es heute nicht mehr", stellte Ehrenvorstand Herrmann Kühner in der Generalversammlung treffenderweise fest. Unsere Weihnachtsfeier ist leer, die Konzerte und das Oktoberfest sind in Rekordzeit ausverkauft. Dorfbewohner haben heute auf dem Handy Meldungen von "BBC News" oder "New York Times" abonniert, rennen mit eingeschaltetem Fitnessapp durch den Wald, gehen asiatisch essen und wollen sich möglich nicht mit Verpflichtungen in der Freizeit belasten. Die Zeiten ändern sich, aber das ist ja wirklich nichts Neues. Die Vereinsstrategie muss immer dem aktuellen Zeitgeist angepasst werden, kirchliche Auftritte sind davon ausgenommen. Hier bestimmt die Kirche die Musik. Solange Mesner Rudi Kühner für Kontinuität bei Sankt Remigius steht, werden wir immer da sein und danach sicher auch noch sehr lange.

Bilder von der Abholung der Kommunionskinder: hier


Cooler Auftritt in der Ballei

2014

Wieso wir keine nummerierten Plätze haben und überhaupt sei die Musik zu laut, traditionell wurden von den älteren Besuchern wieder in der Halbzeit zahlreiche nett gemeinte Ratschläge an den Vorsitzenden angetragen. Während früher die launige Antwort bezüglich Lautstärke des Vorsitzenden war: "Dann müssen wir halt die Kapelle mit 40 Bläser weglassen", war dieses Jahr eher die Verwunderung groß, dass die aussergewöhnliche Leistung dieser Bläser nicht von allen erkannt wurde. Mit dieser Präzision und dem Schwierigkeitsgrad bzgl. Rhythmus und Tonhöhe, hat bisher noch keine andere MGV Kapelle gespielt. Wer das mit früher oder mit der Musik von Nachbarvereinen vergleichen will, wird zu keinem vernünftigen Ergebnis kommen. Gerd Nagel bestreitet hier ganz neue Wege. Das harmonische Bett bildete eines der beiden Keyboards zusammen mit der Gitarre, dazu hört man immer noch mindestens ein Bläserregister. Unsere Trompeter waren sehr markant und da klang nichts mehr nach Polka oder Marsch, das war schon sehr nah an professionellen Musikern. Ebenso klasse Töne hörte man von den Blattbläsern und das nicht nur bei den Solos. Der gemeine Zuhörer wünscht sich diese temperamentvolle Spielfreude, gerne auch bei den Sommerauftritten. Die Rhythmusgruppe (Schlagzeug, Bass, Gitarre) zeigten sich wie gewohnt sehr gut aufgelegt und absolut sicher. Unser bereits zum Kult gewordenes "Lehrerkeyboarderduo" Walter und Jörg, sind coole Profis ohne die es bei Udo Musik nicht klingen würde. Moderator Werner Körner grämte sich etwas, weil er einen Texthänger bei seinem Lied "Völlig vernetzt" hatte. Dieser Umstand veranlasste dann obengenannten kritischen Personenkreis zum überschwänglichem Lob in der Pause ("Der Herr Körner macht das prima"). Eigentlich hätte man das planen müssen. Ein Verfremdungseffekt, der dem Publikum zeigte, hier spielt der MGV und nicht ein Profiorchester beim 25sten Tourneeauftritt. Uli Zimmermann und der MGV Vorstand standen beim "New York Musical" gebannt nebeneinander. Beide wussten, dass Solistin Sabine Zimmermann erkältet war und eigentlich aus gesundheitlichen Gründen nicht singen sollte. Sie sang grandios und erntete tosenden Applaus. Es erinnerte an das WM Endspiel von Bastian Schweinsteiger, der entgegen der Vernunft spielte aber danach erst wieder im Dezember kicken konnte. Wir hoffen, dass dies bei Sabine nicht der Fall sein wird. Florian Schmitzer lächelte wieder das Publikum an und wie beim "Original Udo", waren die Damen aller Altersklassen verzückt. Nicht minder beeindruckend war sein Papa Martin auf der Bühne präsent. Vater und Sohn singen schwierigste Passagen mit einer unnachahmlichen Leichtigkeit, das war große Klasse der Beiden. Ebenso überzeugte Annegret Baum mit ihrer Tochter Julia. Julia beherrscht ein Vibrato, wie man es in der Popmusik bestenfalls von Profis hört. Dadurch werden langsame Stücke lebhaft. Annegret kennt musikalisch keine Grenzen. Vom Festzeltkracher zu melancholischen Titel wie "Was wichtig ist", beherrscht sie alles. Sie dürfte in der 92jährigen MGV Geschichte, wohl die meisten Solos gesungen haben. Lukas Baum ist es gewohnt als Frontmusiker aufzutreten, über 80 mal macht er das im Jahr. Er gehört übrigens genau genommen zum MGV Trompetenstreberregister. Beim technisch und rhythmisch wohl schwierigsten Lied des Abends: "Viele Grüße aus der Hölle", hat man die perfekte Harmonie zwischen Lukas und seinem Stammregister gespürt. Jetzt freuen wir uns auf die Videos und Bilder, die in den nächsten Tage erscheinen werden.


Lieblingsbild des Webmasters: hier



Neues vom MGV, DOHFELD und der Welt







Fall Robert K. mit Bravour gelöst

MGV Sängerin Tina Kühner, sang und schauspielerte Klasse, beim Minimusical des Kreatif in Neckarsulm. Genauso erfolgreich und vielfach gelobt, wurde Maurice Arpogaus. Er löste als umsichtiger Kommisar den Fall Robert K. auf. Idee, Musik und Buch stammte von daChor Sänger Rolf Renner. Er selbst spielte eine Kirchenchorsängerin, die den scheinbaren Kriminalfall ins Rollen brachte. Alle drei haben hervorragend gesungen und bei 16 ausverkauften Veranstaltungen, kann man nur zu diesem herausragenden Erfolg herzlich gratulieren. Die "daChor" Weinprobe wurde im Eingangsbereich zum Kreatief beworben (Bild), was die DOHFELDER natürlich sehr erfreute. Zu dem baute Rolf noch das Plakat "Es lebe das Laster", latent in die Handlung ein.

Kreatief


Unglaublich, Martin Schmitzer 60

Ortsvorsteher Hans Habla und zahlreiche Größen der öffentlichen Verwaltung, beglückwünschten den Bauhofchef am Himmelfahrstag zu seinem runden Geburtstag. Am Tag zuvor hatte er zusammen mit den Musikern, seiner Familie und Freunden gefeiert. Die Kapelle spielte seine Lieblingshits, die er teilweise selbst sang. Eine schneidige Ansprache hielt Matthias Heinrich, er stellte die großen Verdienste des Jubilars heraus. Martin steht für die hohe musikalische Qualität beim MGV. Unverzichtbar ist er bei Auftritten der Dahenfelder. "daChor" versucht ihn auch hartnäckig zum Comeback zu überreden. Aber das ist ja alles allgemein bekannt, wir wünschen ihm alles Gute für das neue Lebensjahrzehnt und sind froh, dass wir ihn haben.

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Terminkalender volständig

Es hat dieses Jahr etwas gedauert, aber nun ist der öffentliche Vereinskalender vollständig. Parallel gibt es Abteilungskalender mit weiteren nichtöffentlichen Terminen.

Terminseite

Adresse Kalender für PC

Adresse Kalender für Datenübernahme


Dietmar Schwarz auch schon 50!

Seine Oma hätte im leblosen Zustand jünger ausgesehen als der Jubilar, wurde von einem Dahenfelder Volksschauspieler per Video Botschaft in die Kelter kolportiert. Hier feierte daChor Sänger Dietmar Schwarz seinen runden Geburtstag mit vielen Gästen und mit den daChor Sänger/innen. Ohne Humor hätte er das alles sicher nicht ertragen, aber aufgrund seiner Schlagfertigkeit, konnte er alles verbal gelungen kontern. Schön haben die Sängerinnen und Sänger gesungen, wobei es noch nie so viele Solisten bei einem einzigigen Auftritt gab. Der MGV ist jedenfalls froh, dass der gebürtige Heilbronner sich einst für Dahenfeld als Wohnort entschied. Er und seine "Paulus - Freunde", haben einen hohen Anteil am Chorduellerfolg von 2013.

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Proteste aus Neuenstadt und Stadtteilen

Sänger Martin Schmitzer musste sich von einer resoluten Steinermerin ganz schön Kritik anhören, weshalb die Dahenfelder dieses Jahr nicht in "Schdo" beim Musikfest  spielen. Gleiches berichtet Werner Körner  aus Gesprächen mit Neuenstädter Musiker. Es ist allgemeiner Wunsch der DOHFELDER, dass die jahrzehntelang entstandenen Freundschaften zu den Musikvereinen aus "Schdo" und Kochertürn, sowie der Stadtkapelle Neuenstadt gepflegt werden. Dieses Jahr mussten wir mehrere private Veranstaltungen berücksichtigen, ausserdem hatten wir eine Anfrage zu einem besonderen Anlass, die jetzt aber nicht zum Tragen kommt.


Maifest des SC nass aber schön

Seit Jahren tragen die SC Wurstbediensteten rot - weiß und keine wie hier immerzu behauptet, weiße Ingenieursmäntel. Wie in alten Zeiten mundete aber das klassische Arrangement "Wurst mit Weck". Begeistert waren auch die Kinder, durch den Regen war der  "Weimerthügel" in einem idealen Zustand. Förster Helmut Weimert hatte vor etwa 15 Jahren versucht, diesen "Dreckberg" zu bepflanzen. Anarchische Eltern setzten sich gegen den ersthaft argumentierenden Waidmann energisch durch. Das frühe hurtige Abbauen der Biergarnituren, ist ein weiteres Alleinstellungsmerkmal des schönsten Waldfestes weit und breit. In zwei Viererketten agierend, wurden in Rekordzeit Tische und Bänke zusammengeklappt. Pep Guardiola hätte das nicht besser organisieren können. Pfeifle schnitzen, das ist eine der längsten und schönsten Traditionen am 1. Mai in DOHFELD. Schön, wenn man das ab und zu noch sieht. Die Holzstapel in der "Kerschenboch" werden immer professioneller aufgebaut und man hat den Eindruck, seit der Ukrainekrise hat sich die Menge nochmals verdoppelt.


Keine MGV Gerümpelturnierteilnahme 2015

Markus Baum ist als Vizedirigent gleichzeitig Teammanger der MGV Fussballmannschaft. Auf Anfrage teilte er mit, dass es schlecht aussieht ein Team 2015 zu stellen. Achillissehnenanrisse, komplette Sehnenabrisse, zahlreiche Zerrungen und wochenlang keine schmerzfreien Arbeitstage, davon berichten die letztjährigen Teilnehmer. Sollte ein Elfmeterschiessen oder ein Hochballturnier der Veranstaltung angeschlossen werden, sind wir wieder dabei. Ansonsten nur, wenn zum Beispiel Anna und die Heinrich Zwillinge ein MGV Team organisieren Die Startgebühr und den  Support würden wir übernehmen, aber kicken "no go"!


Pressestimmen

Ute Plückthun aus Ede war für die Heilbronner Stimme in der Ballei und Peter Klotz aus Offene schrieb und fotografierte für die Neckarsulmer Woche. Beides sehr schöne und treffende Artikel.

Bericht Neckarsulmer Woche

Bericht Heilbronner Stimme

Besetzungsliste Heilbronner Stimme

Auf besonderen Winsch Bilder:

Bilder von Felix vom Konzert: hier

Bilder von Felix von den Proben: hier



Was meinte da Werner mit November?

Ganz zum Schluß wies Moderator Werner Körner beim UDO Konzert auf das Projekt Rock & Dance hin. Viele Fragen von Interessierten folgten im Nachgang. Hier sind wir Kooperationspartner, zusammen mit der Heilbronner Ballettschule Münch. Chef ist Sven Körner, er managt alles, wir unterstützen. Eine tolle Idee, die bereits mit dem dritten Set in der Ballei umgesetzt wird. Die Aufführungen sind am 21.11. und 22.11. Mehr Infos: hier