Musik- und Gesangverein Dahenfeld e.V.

Der "Festlesfluch"

2014

Die Vereinssatzung kennt in gut funktionierenden württemberger Vereinen niemand. Vereinsziele ergeben sich oft aus dem Namen, der Tradition und der jahrelangen Übung. Die Definition einer Vision und Mission, wie es in den USA üblich ist, findet in deutschen Vereinen selten statt. Sinnvoll wäre es allemal, denn ab dem Zeitpunkt wenn in der "Kerscheboch" die Bäume blühen (Bild), sind beim MGV nur noch Festlesthemen aktuell. Wir werden schlagartig zum Musik - Gesang und Festlesverein. Strategische Diskussionen erliegen in dieser Zeit der Vorfreude auf die Bewirtung und Gestaltung unserer Veranstaltungen. Der Winter blieb dieses Jahr ungenutzt zur Lösung elementarer Fragen. Geschafft haben wir dennoch genug und auch vieles zum Erfolg geführt. Latent wachsen Probleme heran, die ihre Ursache im demografischen Wandel haben. Wir können die Blaskapelle nicht mehr vom eigenen Nachwuchs entwickeln und brauchen hier Lösungen. Langfristig zurück zur Dorfkapelle oder nochmals eine Schippe drauf, das muss entschieden und geplant werden. Projektbezogene Angebote ohne Vereinsbindung und Regelmäßigkeit, darüber sollten wir uns mal wieder Gedanken machen. Mit "daChor" haben wir das beste Beispiel, dass so etwas ein großer Erfolg werden kann. Aber jetzt freuen wir uns erst mal auf Giggerle, Bier, Wurst, Viertele, Hühnertänze,  Gespräche im Kurzarmshirt, Bierzeltgarnituren, Sonne und Blasmusik ohne Ende.


"Ohne Weibsleit gehts net"

2014

Ob es die in DOHFELD allgegenwärtige latente Gottesfurcht ist oder ob wir einfach gute Menschen sind, egal wie - wir begleiten die katholische Kirchengemeinde gerne durch das Kirchenjahr. Großes Interesse der Kommunikanten an unseren Chorälen dürfen wir traditionell nicht erwarten. Wir spielen, weil dieser Tag etwas besonders für die Kinder symbolisieren soll. Irgendwie werden sie das schon registrieren. Für die elegant gekleideten Eltern und die mit Kameras behängten Verwandten, ist dieser Auftritt nur in zweiter Linie gedacht. Gegenüber früher, hat sich die Anzahl der anwesenden Musiker reduziert. Bei solchen Auftritten kommen etwa 6 bis 15 Musiker, vor 20 Jahren waren wir immer über 25 Bläser. Einen zahlenmäßigen Gleichstand zwischen Frauen und Männern bei Auftritten, ist zwischenzeitlich auch die Regel. "Ohne Weibsleit geht es heute nicht mehr", stellte Ehrenvorstand Herrmann Kühner in der Generalversammlung treffenderweise fest. Unsere Weihnachtsfeier ist leer, die Konzerte und das Oktoberfest sind in Rekordzeit ausverkauft. Dorfbewohner haben heute auf dem Handy Meldungen von "BBC News" oder "New York Times" abonniert, rennen mit eingeschaltetem Fitnessapp durch den Wald, gehen asiatisch essen und wollen sich möglich nicht mit Verpflichtungen in der Freizeit belasten. Die Zeiten ändern sich, aber das ist ja wirklich nichts Neues. Die Vereinsstrategie muss immer dem aktuellen Zeitgeist angepasst werden, kirchliche Auftritte sind davon ausgenommen. Hier bestimmt die Kirche die Musik. Solange Mesner Rudi Kühner für Kontinuität bei Sankt Remigius steht, werden wir immer da sein und danach sicher auch noch sehr lange.

Bilder von der Abholung der Kommunionskinder: hier


daChor Konzert in der Alten Kelter

2014

Aktuell besuchen wieder deutlich über 200 "Internetler" täglich diese Seite. Nach Sichtung der vielen Lobesemails für unsere Musiker, sind wir schon wieder dabei ein ganz neues Projekt zu bewerben. daChor wird erstmals am 13. Juni in der Alten Kelter konzertieren. Die Weinerlebnisführerin Michaela Metzger wird dazu passende Weine präsentieren. Ab dem 4.5. werden die Karten verkauft. Sabine Zimmermann hat das nebenstehende Plakat entworfen. In Kürze werden Sie liebe MGV Fans, diesen Aushang überall in der Sadt  und in DOHFELD sehen. Sabine wird erstmals den Facebook - Auftritt zum Konzert einrichten, auch junge Leute sollen sich angesprochen fühlen. Den offiziellen Pressetext hat sie übrigens auch schon fertig und den Printmedien zugestellt. Nach der Erstveröffentlichung, kann dieser dann auch hier gelesen werden. Streng reglementiert wurde die Ausgabe an Mitglieder, so dass von den 250 Plätzen noch genügend im Vorverkauf zur Verfügung stehen werden. Natürlich meinen wir wieder, dass keiner kommt und wir sehen in dörflicher Demut diesem Wagnis angstbegleitend entgegen. Das war aber schon oft so und am Ende gab es nach zwei Tagen keine Karten mehr. Es wäre daher ratsam, gleich am 4.5. zur Buchhandlung Chardon oder zur Frau Erlewein auf das Dahenfelder Rathaus zu gehen. Sollte jemand jetzt denken, der Preis ist doch zu billig, hat er damit natürlich nicht ganz unrecht. Wir möchten in der "Alten Kelter" in den kommenden Jahren mehr als Giggerle und  Bier im Humpen anbieten. Dieses schöne Gebäude wollen wir zumindest einmal jährlich kulturell nutzen, daher wäre ein Erfolg zielführend. Diese Veranstaltung war eigentlich schon für 2013 geplant, wurde aber  wegen dem Chorduell Hype abgesagt. Die Idee hat der MGV Vorstand übrigens abgeschaut, nämlich einem Doppelquartett das sich aus dem Heinrich Schütz Chor vor etwa 25 Jahren gebildet hat und von diversen Weingütern engagiert wurde.


Cooler Auftritt in der Ballei

2014

Wieso wir keine nummerierten Plätze haben und überhaupt sei die Musik zu laut, traditionell wurden von den älteren Besuchern wieder in der Halbzeit zahlreiche nett gemeinte Ratschläge an den Vorsitzenden angetragen. Während früher die launige Antwort bezüglich Lautstärke des Vorsitzenden war: "Dann müssen wir halt die Kapelle mit 40 Bläser weglassen", war dieses Jahr eher die Verwunderung groß, dass die aussergewöhnliche Leistung dieser Bläser nicht von allen erkannt wurde. Mit dieser Präzision und dem Schwierigkeitsgrad bzgl. Rhythmus und Tonhöhe, hat bisher noch keine andere MGV Kapelle gespielt. Wer das mit früher oder mit der Musik von Nachbarvereinen vergleichen will, wird zu keinem vernünftigen Ergebnis kommen. Gerd Nagel bestreitet hier ganz neue Wege. Das harmonische Bett bildete eines der beiden Keyboards zusammen mit der Gitarre, dazu hört man immer noch mindestens ein Bläserregister. Unsere Trompeter waren sehr markant und da klang nichts mehr nach Polka oder Marsch, das war schon sehr nah an professionellen Musikern. Ebenso klasse Töne hörte man von den Blattbläsern und das nicht nur bei den Solos. Der gemeine Zuhörer wünscht sich diese temperamentvolle Spielfreude, gerne auch bei den Sommerauftritten. Die Rhythmusgruppe (Schlagzeug, Bass, Gitarre) zeigten sich wie gewohnt sehr gut aufgelegt und absolut sicher. Unser bereits zum Kult gewordenes "Lehrerkeyboarderduo" Walter und Jörg, sind coole Profis ohne die es bei Udo Musik nicht klingen würde. Moderator Werner Körner grämte sich etwas, weil er einen Texthänger bei seinem Lied "Völlig vernetzt" hatte. Dieser Umstand veranlasste dann obengenannten kritischen Personenkreis zum überschwänglichem Lob in der Pause ("Der Herr Körner macht das prima"). Eigentlich hätte man das planen müssen. Ein Verfremdungseffekt, der dem Publikum zeigte, hier spielt der MGV und nicht ein Profiorchester beim 25sten Tourneeauftritt. Uli Zimmermann und der MGV Vorstand standen beim "New York Musical" gebannt nebeneinander. Beide wussten, dass Solistin Sabine Zimmermann erkältet war und eigentlich aus gesundheitlichen Gründen nicht singen sollte. Sie sang grandios und erntete tosenden Applaus. Es erinnerte an das WM Endspiel von Bastian Schweinsteiger, der entgegen der Vernunft spielte aber danach erst wieder im Dezember kicken konnte. Wir hoffen, dass dies bei Sabine nicht der Fall sein wird. Florian Schmitzer lächelte wieder das Publikum an und wie beim "Original Udo", waren die Damen aller Altersklassen verzückt. Nicht minder beeindruckend war sein Papa Martin auf der Bühne präsent. Vater und Sohn singen schwierigste Passagen mit einer unnachahmlichen Leichtigkeit, das war große Klasse der Beiden. Ebenso überzeugte Annegret Baum mit ihrer Tochter Julia. Julia beherrscht ein Vibrato, wie man es in der Popmusik bestenfalls von Profis hört. Dadurch werden langsame Stücke lebhaft. Annegret kennt musikalisch keine Grenzen. Vom Festzeltkracher zu melancholischen Titel wie "Was wichtig ist", beherrscht sie alles. Sie dürfte in der 92jährigen MGV Geschichte, wohl die meisten Solos gesungen haben. Lukas Baum ist es gewohnt als Frontmusiker aufzutreten, über 80 mal macht er das im Jahr. Er gehört übrigens genau genommen zum MGV Trompetenstreberregister. Beim technisch und rhythmisch wohl schwierigsten Lied des Abends: "Viele Grüße aus der Hölle", hat man die perfekte Harmonie zwischen Lukas und seinem Stammregister gespürt. Jetzt freuen wir uns auf die Videos und Bilder, die in den nächsten Tage erscheinen werden.


Lieblingsbild des Webmasters: hier



Neues vom MGV, DOHFELD und der Welt







Alles noch wie letztes Jahr

Jedes Jahr denkt man, Unterhaltungsmusik ist ausgereizt und die Party ist vorbei. Das Gegenteil ist der Fall. Ein Rundgang des Webmasters beim Frühlingsfest in Bad Cannstatt unterstreicht diese Einschätzung.


Erstes "Whats App" Telefonat

Bei der Nutzung von elekronischen Medien, war der MGV schon immer sofort dabei. Der MGV Vorstand testete die neue Anruffunktion über Whatsapp und prompt meldete sich Annegret Friede. Sie hatte um einen Rückruf gebeten und berichtete vertraulich: "Die musikalische Weinprobe wird richtig gut", sie würde sich schon sehr darauf freuen. Auch über einen möglichen Konzertauftritt 2016 in der Ballei, zeigte sie sich aufgeschlossen.


Udo - Nachgespräch in St. Martin

Nach gelungen Konzerten trifft sich traditionell der MGV Vorstand mit Dirigent Gerd Nagel in Mannheim.  Wegen siegesberauschten Eishockeyfans, war die Stadt drei Tage für normale Menschen nicht betretbar. Daher fand das Meeting erstmals in der Pfalz statt. Beide waren heilfroh, dass nach dem Udo - Erfolg diesesmal kein "Sekel" daher kam und die Laune versaute. Auch persönlich gab es enorm viel Lob für alles. Völlig überrascht zeigte sich Gerd Nagel als er davon erfuhr, dass er nächstes Jahr einen runden Geburtstag feiern würde. Für die Sommersaison sind die ersten neuen Titel bereits in der Pipeline und alle dürften sich darüber freuen. Ganz schwäbisch patriotisch, bestellte Gerd Nagel in der Pfalz eine Weinzüchtung des Neckarsulmers August Herold. Mit einem Riesling trocken stieß dann der Vorstand mit ihm auf eine weitere erfolgreiche Zusammenarbeit an.



Festlessaison beginnt an der Blockhütte

Die beste Knackwurst und das würzigste Steak gibt es traditionell beim Waldfest des SC am 1.Mai. Dazu schmeckt die traditionell von staatlich geprüften Bierkennern gezapfte kühle Halbe köstlich. Das hurtige Treiben in der Wurstbraterei wird keinem aufmerksamen Besucher verborgen bleiben. Diese Abteilung besitzt als einzigste Gruppierung in ganz Dahenfeld, das "Bayern - Gen". Unter Druck sind diese Herren in Ingenieursmäntel besser als Schubeck, Lafer, Amador, Wohlfahrt & Co. Die gestandenen Mannsleute strotzen vor Selbstbewusstsein und halten alle anderen Griller im Unterland, für bemühte Amateure. Jeder halbwegs anständige DOHFELDER geht übrigens zum Festauftakt in den Wald zum SC.


Keine MGV Gerümpelturnierteilnahme 2015

Markus Baum ist als Vizedirigent gleichzeitig Teammanger der MGV Fussballmannschaft. Auf Anfrage teilte er mit, dass es schlecht aussieht ein Team 2015 zu stellen. Achillissehnenanrisse, komplette Sehnenabrisse, zahlreiche Zerrungen und wochenlang keine schmerzfreien Arbeitstage, davon berichten die letztjährigen Teilnehmer. Sollte ein Elfmeterschiessen oder ein Hochballturnier der Veranstaltung angeschlossen werden, sind wir wieder dabei. Ansonsten nur, wenn zum Beispiel Anna und die Heinrich Zwillinge ein MGV Team organisieren Die Startgebühr und den  Support würden wir übernehmen, aber kicken "no go"!


Xsanxsvereinskonzerte

Zahlreiche Einladungen bekommen wir über das Jahr. Als Zweispartenverein in doppelter Anzahl. Blaskapellenkonzerte werden immer individueller, Xsanxsvereine haben dagegen eine  publikumsorientierte Richtung eingeschlagen. Wir empfehlen:

Xsanxsverei in Offene

Frauke in Gundelse

Liederkranz Ede


Pressestimmen

Ute Plückthun aus Ede war für die Heilbronner Stimme in der Ballei und Peter Klotz aus Offene schrieb und fotografierte für die Neckarsulmer Woche. Beides sehr schöne und treffende Artikel.

Bericht Neckarsulmer Woche

Bericht Heilbronner Stimme

Besetzungsliste Heilbronner Stimme

Auf besonderen Winsch Bilder:

Bilder von Felix vom Konzert: hier

Bilder von Felix von den Proben: hier



Wo kann man die  Udo- Solisten" noch hören?

Der erste Auftritt der Dahenfelder findet am Freitag, 15.05. beim Neckarsulmer Weindorf auf dem Marktplatz statt. Mit dabei sind die meisten Solisten aus der Ballei und zusätzlich auch wieder die Youngsters Tina, Sven und Julian. Sabine Zimmermann spielt mit der Gruppe JazzBeanzz oft in der Region. Das nächste mal beim Swinging May am 1.5. in Waldenburg. Jonas Julian, Hightower Laudi und Lukas spielen in der Formation Cocosmicer am Vorabend des Fronleichnamstag, beim vornehmen Musikverein Oedheim. Jörg Blanke und Andy Voigt jazzen mit Flat Attac, am 8.9. beim Ganzhornfest im Hof des Rathauses. Lukas spielt am 8.5. beim Frühlingsfest in Mosbach mit der Band Xtreme. Ganz aktuell spielen und singen Tina Kühner und Maurice Arpogaus beim  Musical im Kreativ: "Was geschah mit Robert K." 


Was meinte da Werner mit November?

Ganz zum Schluß wies Moderator Werner Körner beim UDO Konzert auf das Projekt Rock & Dance hin. Viele Fragen von Interessierten folgten im Nachgang. Hier sind wir Kooperationspartner, zusammen mit der Heilbronner Ballettschule Münch. Chef ist Sven Körner, er managt alles, wir unterstützen. Eine tolle Idee, die bereits mit dem dritten Set in der Ballei umgesetzt wird. Die Aufführungen sind am 21.11. und 22.11. Mehr Infos: hier


Oswald unser treuester Fan

Oswald Leitz wurde von seiner Tochter Renate im Rollstuhl in die Ballei geschoben. Ein großes Hallo schallte ihm entgegen. Er fand die Musik Klasse und hat sich sehr darauf gefreut berichtete Renate.  Bild von Oswald mit seinen beiden MGV Enkel Stefanie und Thomas: hier